Werbung, Kooperationen und meine ehrliche Haltung

Wer mich kennt, weiß: Ich bin direkt, manchmal trocken, selten unterwürfig und nehme mich selbst nicht zu ernst. Wenn das für den einen oder anderen arrogant klingt, dann ist das eben so. Ich bin in der glücklichen Lage, meinen Lebensunterhalt mit einem festen Job zu verdienen. Mein Blog und mein Podcast sind ein Hobby, das ich liebe.

Das ist meine größte Stärke, denn sie bedeutet: Ich muss mit diesem Projekt kein Geld verdienen. Ich habe die freie Wahl, wen, was und wie ich erwähne.

Mag der eine oder andere Werbepartner das saublöd finden – ich finde es hervorragend. Es garantiert, dass das, was ich sage, 1:1 meiner Meinung entspricht. Ich stecke in keiner Blase, weil ich nicht auf den schnellen Klick für Werbeeinnahmen angewiesen bin.

Dennoch bin ich offen für Anfragen. Wenn mich ein Produkt wirklich berührt, zu meinem Leben passt und sinnvoll für meine Leser und Zuschauer ist, teste ich es gerne. Aber: Wer meint, ich stelle Katzenfutter vor, obwohl ich keine Katze habe, oder bewerbe Fertiggerichte, während ich eigentlich das Selbstkochen propagiere, ist komplett auf dem falschen Dampfer. Fragen kostet nichts, aber ein „Nein“ ist bei mir ein endgültiges „Nein“. Da diskutiere ich nicht lange.

Wer allerdings bei mir anfragt, muss sich mit diesen klaren Regeln einverstanden erklären:

Werbekennzeichnung ist Pflicht Das Gesetz verpflichtet mich dazu, Beiträge als Werbung zu kennzeichnen, sobald sie Inhalte aufweisen, die als solche verstanden werden könnten – erst recht, wenn mir Firmen Produkte oder Infomaterial überlassen. Transparenz steht bei mir an oberster Stelle. Ich markiere das nicht nur, weil ich muss, sondern weil ich es für richtig halte.

Meine Meinung gehört mir Liebe Agenturen und Firmen: Sicher können eure Werbeabteilungen wunderschöne Hochglanz-Texte schreiben. Aber ihr werdet diese Texte nicht in meinem Blog oder Podcast finden. Hier steht zu 100% meine Meinung. Meine Leser erwarten, Norbert zu lesen oder zu hören. Wenn mir jemand vorschreiben will, was ich zu sagen habe, bekommt er keinen Platz bei mir, sondern einen Platz auf meiner Blockliste.

Sorgfalt ist das A und O Ich habe eine Verantwortung gegenüber den Menschen, die mir zuhören oder meine Texte lesen. Viele nutzen meine Berichte als Grundlage für eigene Entscheidungen. Deshalb gibt es bei mir keine Berichte über Produkte, die ich nicht ausführlich selbst testen konnte – und erst recht nicht auf Basis von Prospektmaterial. Wenn ich etwas vorstelle, dann habe ich es selbst in der Hand gehabt, ausprobiert und mir eine eigene Meinung gebildet.

Und was ist mit Links? Ja, ich setze Links bei Kooperationen. Diese sind grundsätzlich mit einem „no-follow“-Tag versehen. Es gibt auch eine Seite mit Links, die ich ohne Initiative der Anbieter gesetzt habe, weil mich das Thema schlicht interessiert hat. Dafür bekomme ich kein Geld – und dafür kann man sich auch nicht bewerben.