Du bist doch kein Trecker
Ich wollte eigentlich nur in Ruhe durch die Werraaue laufen. Dann hing plötzlich ein Autofahrer hinter mir – und erklärte mir, ich sei kein Trecker.
Ich wollte eigentlich nur in Ruhe durch die Werraaue laufen. Dann hing plötzlich ein Autofahrer hinter mir – und erklärte mir, ich sei kein Trecker.
Nach langer Pause ziehe ich wieder die Laufschuhe an. 2,2 langsame Kilometer später weiß ich: Der Rücken ist noch da – aber ich bin wieder unterwegs.
Alte Laufstrecken, Erinnerungen an Wanfried und ein neuer Anfang: 2022 wollte ich noch einmal dort beginnen, wo alles angefangen hatte.
Fünf Wochen nach einer großen Ernährungsumstellung ging es mir spürbar besser. Und plötzlich entstand ein Gedanke, den ich lange nicht hatte: wieder loslaufen.
Ich schlief schlecht und war tagsüber ständig müde. Dann veränderte ich nicht nur mein Bett, sondern vor allem den Weg dorthin.
Ein Tag voller Untersuchungen, eine lange Liste neuer Regeln und ein Wort, das mir überhaupt nicht liegt: Geduld. Nur beim Brokkoli bleibt alles beim Alten.
Ein Jahr nach dem Tod meiner Mutter brennt im Garten eine Laterne. Der Alltag geht weiter – aber das große Haus ist noch immer ein Stück leerer.
Zweieinhalb Wochen Ernährung und Stuhlgang dokumentieren. Nicht schön, aber nötig, wenn der eigene Darm plötzlich den Alltag bestimmt.
Eigentlich sollte ich froh über den Untersuchungstermin sein. Stattdessen wächst die Angst davor, was die Ärzte finden könnten – oder eben nicht.
Der geplante Sonntagmorgen fiel aus. Am Nachmittag wurden daraus trotzdem 6.800 Schritte – und eine kleine Veränderung, die wichtiger war als die Zahl.